
Dieses Wort hat viele verschiedene Bedeutungen. Sagen wir, dass „einfache“ Hände diejenigen sind, die keine umfangreichen psychologischen Pokerkenntnisse erfordern, um eine Entscheidung zu treffen. Man kann sagen, dass die meisten von ihnen automatisch ausgeführt werden.
Ein Ort in der Nähe des Zentrums ist einfach, weil der Gegner die Entscheidung fast unbewusst trifft. Das bedeutet, dass er Situationen, die sehr nahe am Zentrum liegen, wenig Aufmerksamkeit widmen wird. Da er weiß, dass er solche Situationen leicht bewältigt, wird er seine Aufmerksamkeit anderswohin lenken. Orte, die weiter vom Zentrum entfernt sind, haben den gegenteiligen Effekt. Sobald dein Gegner in eine komplizierte Situation gerät, wird seine bewusste Aufmerksamkeit erschüttert, der Autopilot wird ausgeschaltet und er kehrt wieder ins Kampfgeschehen zurück.
Dies ist ein wichtiger psychologischer Aspekt im Pokerspiel. Zu wissen, wohin der Gegner seine Aufmerksamkeit beim Spielen richtet, ist lebenswichtig. Wenn du sagen kannst, worauf er sich konzentriert, kannst du seine Aktionen besser vorhersagen.
Wir können daraus schließen, dass der Gegner in gut bekannten Situationen (Situationen nahe am Zentrum) im Autopilot-Modus spielt, und wenn du in dieser Zeit seinen Spielstil „lesen“ kannst, werden diese Kenntnisse nützlich sein. Zum Beispiel, wenn jemand gerne Aktion x ausführt oder zu Aktion y neigt, kannst du eine solche Aktion in einer Situation nahe am Zentrum erwarten, aber sobald eine Situation auftritt, die weiter vom Zentrum entfernt ist, wird sich der Gegner sofort ändern, seine Psychologie wird sich ändern.
Mit anderen Worten, der Autopilot eines Spielers ist ein Programm, das die Aktionen im Voraus berechnet hat. Es ist eine Sammlung von Algorithmen, die aus vergangenen Ereignissen, gespielten Sessions und Videoanalysen gebildet wurden. Sobald der Autopilot aktiviert ist, vertraut der Spieler darauf. Aber wenn eine Person in eine neue, unbekannte Situation gerät, muss sie ihre gesamte Aufmerksamkeit konzentrieren und eine Lösung finden, indem sie ihr theoretisches Wissen und ihre Überlegungen nutzt. Dies geschieht nur, wenn der Spieler seine Aufmerksamkeit auf die neue Hand konzentriert. Es ist wahrscheinlich, dass der Gegner, indem er von der üblichen Pokerstrategie abweicht, aus dem Gleichgewicht gerät und auch psychologisch.
Orte, die nahe am Zentrum liegen und solche, die davon entfernt sind, werden unterschiedlich verarbeitet. Ein solches Verständnis ermöglicht es, vorherzusagen, was sonst als psychologische Anomalien erscheinen könnte.

Ein solcher Fold mag jemandem, der dieses Konzept nicht kennt, unverständlich und unvorhersehbar erscheinen, aber gute Spieler können dies mit erstaunlicher Genauigkeit vorhersagen. Sie werden es vielleicht nicht mit denselben Worten beschreiben (oder nicht einmal in der Lage sein, den Prozess selbst zu beschreiben), aber sie führen solche Manöver sehr oft aus.
Abschließend lässt sich sagen, dass die Idee der Zentralität im besten Fall ein Prinzip ist, das man im Hinterkopf behalten sollte. Im Spiel hängt alles von viel mehr Dingen ab als nur von der Zentralität, und eine Strategie, die nur darauf abzielt, Menschen in vom Zentrum entfernte Orte zu drängen, wird manisch erscheinen. Vielmehr ist die auf dem Zentrum basierende Idee einfach ein Weg, um die Dynamik des Pokers zu verstehen, die durch Anpassung, Aggression und Komfort verursacht wird. All diese Elemente sind in einem sich ständig verändernden Spiel wichtig.